TS Lichtenfels – DJK Don Bosco Bamberg 83:77 (44:42) Kommentare deaktiviert für TS Lichtenfels – DJK Don Bosco Bamberg 83:77 (44:42)

Posted 22 Oktober, 2013 in Herren

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Nach dem Auswärtssieg in Zapfendorf bestätigten die Basketballer der TS Lichtenfels ihre Ambitionen und gewannen in einem hart umkämpften Spiel in eigener Halle gegen DJK Don Bosco Bamberg mit 83:77 (44:42). Der Start in die Bezirksoberliga-Saison kann damit als geglückt bezeichnet werden.

Zwei Teams auf Augenhöge trafen am vergangenen Sonntag nicht auf der Equality Street, sondern in der Turnhalle des Meranier-Gymnasiums in Lichtenfels aufeinander. Während die Lichtenfelser personell aus dem Vollen schöpfen konnten, traten die Gäste nur mit sieben Mann an.

Trotz Bouncer’s Warmup-Hitmix Vol. 1 (u.a. mit solchen Klassikern) starteten beide Teams recht verhalten in die Partie. Nach fünf Minuten lagen die Hausherren mit 2:4 hinten. Dann legten beide Mannschaften ihre Schüchternheit ab, und es begann ein Kampf mit offenem Visier. Auf Seiten der TS war es vor allem Felix Steiner, der mit elf Punkten (drei Dreier), die Hausherren im Spiel hielt. 20:18 ging der erste Abschnitt an die Korbstädter.

Im zweiten Viertel ging das Duell auf Augenhöhe weiter. Einen 8:0-Lauf in der 18. Spielminute brachte die Hausherren erstmals mit zehn Punkten in Führung (42:32). Die deutliche Führung hielt allerdings nur kurz, bis zum Pausentee kämpften sich die Gäste wieder auf zwei Punkte an die Turner heran.

Im dritten Viertel taten sich die Hausherren vor allem in der Offensive schwerer als in den Spielabschnitten zuvor. Dadurch ermöglichten die Lichtenfelser den Bambergern mit einer Zwei-Punkte-Führung in das entscheidende Viertel zu gehen. Angetrieben von den Zuschauern und ihrem Coach Benedikt Bechmann, dessen Stimme nach dem Spiel an eine durchzechte Nacht im Paunchy Cats erinnerte, bissen sich die Lichtenfelser zurück ins Spiel. In der Verteidigung machten die Hausherren jetzt mehr Druck und auch im Abschluss zeigten die Korbstädter mehr Willen. Dank Jochen Dittrichs Nervenstärke von der Freiwurflinie (fünf von sechs in der letzten Spielminute), fuhren die Basketballer der TSL am Ende einen verdienten Sieg ein.

Statistiken

SV Zapfendorf – TS Lichtenfels 56:72 (35:39) Kommentare deaktiviert für SV Zapfendorf – TS Lichtenfels 56:72 (35:39)

Posted 15 Oktober, 2013 in Herren

Mit einem überzeugenden Auswärtssieg in Zapfendorf sind die Basketballer der TS Lichtenfels in die Bezirksoberliga-Saison gestartet. Am Ende gewannen die Korbstädter ungefährdet mit 72:56. Den Start hatte die Truppe, die erstmals vom am Knie verletzten Benedikt Bechmann gecoacht wurde, jedoch nach traditioneller Lichenfelser-Art verschlafen.

Während die Lichtenfelser Spieler in den Anfangsminuten gedanklich noch in der Komfortzone schlummerten, legten die Hausherren (höchstwahrscheinlich durch leckeren Käsekuchen gestärkt) gleich eine heiße Sohle aufs Parkett. Der faden Verteidigung der Lichtenfelser schenkten die Gastgeber drei Dreier in Folge ein, ehe sich Leonard Gärtner erbarmte, und die ersten Zähler für die TS markierte. Richtig in Tritt kamen die Gäste, bei denen gleich drei Neuzugänge Premiere im orangefarbenen Müllmann-Dress feierten, dadurch aber nicht. Nach sechs Minuten führten die Hausherren, die nur sieben Mann aufbieten konnten, mit 19:4.

In dieser Phase stellte Headcoach Benedikt Bechmann von einer 2-1-2 auf eine aggressivere 3-2-Verteidigung um. Die taktische Neuausrichtung zeigte schnell Wirkung. Die Lichtenfelser Guards verstärkten den Druck auf die ballvortragenden Spieler. Insgesamt wirkten die Lichtenfelser nun wacher. Die Verteidigung verließ die Komfortzone. Auch im Angriff spielten die TS-Akteure nun konsequenter. Christian Meschke wurde im Low-Post in Szene gesetzt, immer häufiger klappte es auch mit dem Cut von High Post. Dennoch lagen die Gäste nach 10 Minuten mit 16:28 zurück.

Im zweiten Viertel drehten die TS Speiler dann voll auf. Ein 10:0-Lauf innerhalb von drei Minuten brachte die Korbstädter erstmals in Führung. Diese Führung sollten die Lichtenfelser bis zum Ende nicht mehr hergeben. Mit 23:7 ging das zweite Viertel, eines der besseren in der jüngsten Geschichte, nach Lichtenfels.

Nach Chabeso und weiterem Kuchen ging es in die zweite Hälfte. Dort ließen sich die Gäste nicht mehr die Streusel vom Kuchen nehmen. Das dritte Viertel, oftmals das Viertel, in denen die Lichtenfelser sich selbst gerne mal das Genick brechen, verlief ausgeglichen und ging mit 17:14 an die Gäste. Im letzten Abschnitt schwanden bei den Hausherren die Kräfte. Dank einer klugen Rotation der zehn Spieler konnten (und wollten!) die Korbjäger der TS noch mehr. Mit 16:7 ging das letzte Viertel an die Korbstädter.

Fazit im Telegramm-Stil:
Verdienter Sieg gegen einen ersatzgeschwächten Gegner. Integration der neuen Speier geglückt. Aggressive Verteidigung zahlt sich aus und ist der Schlüssel für zukünftige Erfolge. Teamgeist scheint intakt zu sein. In der Offensive sollten die Aktionen noch konsequenter und zielgerichteter ausgeführt werden. In Zapfendorf gibt es leckeren Kuchen.

Statistiken http://basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1214011&liga_id=10860&defaultview=1

TS Lichtenfels – SV Zapfendorf 87:95 (38:48) Kommentare deaktiviert für TS Lichtenfels – SV Zapfendorf 87:95 (38:48)

Posted 6 Dezember, 2012 in Herren

Everybody was Kung Fu Fighting
Those kicks were fast as lightning
In fact, it was a little bit frightening

Zugegeben. Nur wenige verwechselten an diesem Sonntagmorgen Basketball mit einer „ancient Chinese art“ und schwenkten ihre Ellenbogen wie Ministranten den Weihrauch. Das Ergebnis beeinflusste es ebenfalls nicht, soll jedoch im Protokoll vermerkt werden. Über Entscheidungen und Auftreten einiger Unparteiischer in einigen Situationen soll hier jedoch nicht weiter gesprochen werden.

Worum ging es nochmal? Stimmt. Basketball. Gegen die SV Zapfendorf wollten die Jungs von der Turnerschaft Lichtenfels mal wieder einen Sieg einfahren. Immerhin galt es davor drei Niederlagen am Stück zu verdauen. Und nach dem Spiel wuchs der Verdauungsbedarf noch weiter an. Das Spiel ging mit 87:95 (38:48) verloren. Aber wie hat es der Kanzler der Einheit einmal so schön gesagt: Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Auf die Bezirksoberliga also am Saisonende. In diesem Sinne sollten die TS-Korbjäger die Ruhe bewahren, auch wenn es noch die ein oder andere schale Niederlage zu verwursten gilt.

Aber weg von Würsten und Innereien. Im ersten Viertel deutete sich bereits etwas an, was am Ende eine Rolle spielen sollte – wenn auch sicherlich nicht die entscheidende. Freiwürfe. Zapfendorf war häufig (mit freundlichen Grüßen der Lichtenfelser Defensive) und treffsicher an der Linie. Lichtenfels dagegen selten und auch mit weniger Zielwasser intus. Nach 40 Minuten sollten die Gäste 41 Punkte alleine durch Freiwürfe erzielt haben.

Folgerichtig ergab sich ein 10-Punkte-Rückstand der Hausherren zum Pausentee. Diesen verdauten die Turner scheinbar wesentlich besser, denn im dritten Viertel legten sie los wie die Feuerwehr. Eine taktische Änderung mag auch einiges bewirkt haben. Unter der Anfeuerungsrufen der Zuschauer kamen die orangefarbenen Korbjäger immer Näher. Durch eine Dreierserie von Felix Steiner übernahmen die Hausherren sogar die Führung am Ende des dritten Abschnitts.

Im letzen Viertel stellten sich die Zapfendorfer aber besser auf das Konzept der Lichtenfelser ein. Ein 11:0 Run zwischen Minute 1 und 5 drehte das Spiel zu Gunsten der Gäste, die im den letzten 10 Minuten alleine 15 Punkte an der Freiwurflinie sammeln durften.

Für die Lichtenfelser spricht, trotz der vierten Niederlage in Folge (die zu verdauenden Wurst wird immer größer), dass sich das Team nicht frühzeitig seinem Schicksal ergab. Die Leistung in der Offensive ist mit 87 Punkten auch positiv zu vermerken. Besonders Christophe Kirsch hatte mit 27 ein heißes Händchen. Fast 100 Punkte zu kassieren ist allerdings bitter – dem einstigen Prunkstück, genannt „Defense“, sollte neues Leben eingehaucht werden.

Aber in Erbsenszählerei sollten sich die Lichtenfelser nicht verlieren, auch wenn sie an der Niederlage zu knabbern haben. Hülsenfrüchte sind schlecht zu verdauen. Lieber sollte man auf die Ratschläge eines weisen Mannes vertrauen.

Für die TSL am Ball:
Bechmann, Benedikt (12 Punkte); Bechmann, Simon (2); Gärtner, Leonard (14/1 Dreier); Girg, Bastian; Hofmann, Stefan; Kirsch, Christophe (27/1); Leicht, Sebastian (12 /1); Meschke, Christian; Simon, Tobias  (1); Steiner, Felix (15/4); Vogel, Dimo (4/1)

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