18. – So, 16.03.2008, 17:00, TSV Bindlach – TS Lichtenfels Kommentare deaktiviert für 18. – So, 16.03.2008, 17:00, TSV Bindlach – TS Lichtenfels

Posted 9 August, 2007 in Herren

 
Bindlach Bears – TS Lichtenfels 69:114 (36:64)

Mit einer bärenstarken Leistung in der Bindlacher Bärenhalle sicherten sich die Lichtenfelser den 3.Platz in der Bärzirksliga.

Bäreits die Anreise gestaltete sich spektakulär. Anstelle die Autobahnausfahrt Bindlacher Bärg zu nehmen, wählten die Lichtenfelser die Zugfahrt durch beschauliche Ortschaften wie Trebgast oder Ramsenthal.

 

. Erst in Bindlach fühlte man sich wieder halbwegs in der Zivilisation angekommen. Die Bärenapotheke und die Bärenbäckerei vermittelten den Eindruck, dass hier der Bär im Kettenhemd steppt. Ein bäriges Gefühl überkam Achim Nyirö, als er vor der Halle eine leere Tüte „Haribo Goldbären“ entdeckte. Befanden sich darin einmal die Glücksbären der Bindlach Bears? Eine bärechtigte Frage! Denn der Spielverlauf in ihrer Höhle sprach nicht für die Bindlacher. Die TSler trafen ihre ersten sechs Wurfversuche und verschmerzten auch die frühe Foulbelastung von Leon Kräußlich und Sebastian Leicht. Aus Sicht der Gäste war in der ersten Halbzeit Carlo Steiner der einzige Problembär. Gar nicht ins Spiel kam der Deutsche Dunkingmeister 2003 Manni Webär. Unbestätigten Gerüchten zufolge war dieser eher mit der Montageanleitung der Korbanlage bärschäftigt (kleiner Tipp der Redaktion: Der Sicherungsbolzen wird bei hochgefahrenem Bär durch den Schabottenarm in die Fallbahn geschoben und durch Drehen um ca. 90 Grad durch einen Stift fixiert).

Bereits zur Halbzeit lagen die Lichtenfelser mit 64:36 in Führung. In dem kurzweiligen Run-&-Gun-Spiel suchten beide Teams den schnellen Abschluss, wobei die Bärenbrüder von jenseits der Dreierlinie meist glücklos blieben. Den Gastgebern fehlte in ihren Reihen ein Center mit der Statur des Fußballnationalspielers Bär Mertesacker. Die Lichtenfelser konzentrierten sich jedoch auch noch nach dem Seitenwechsel, denn man muss bekanntlich erst den Bären erlegen, bevor man sein Fell verteilen kann. Christophe Kirsch machte den Gästesieg zu Beginn des letzten Viertels dreistellig. Dass man nicht auf 120 Zähler kam, lage am bärtigen Jörg Schmidt und Tobias Neuberger, die unterm Korb stehend über den Ring warfen und ihrer Mannschaft damit einen Bärendienst erwiesen. Liebe Leser, lassen Sie sich bitte keinen Bären aufbinden: Die Offensivleistung der TSler war nahezu bärfekt!

Aufgrund der überragenden Saison durften sich die Korbstädter eine Bierdusche – sponsored by TTL – gönnen. Den Abend in Bindlach ließ man bei einer Pizza Naila oder einer Pizza Münchberg in der Bärenstuben ausklingen. Anschließend trat man grölend die Heimreise Richtung Bindlacher Bärenbahnhof an. Drei angeheiterte Club-Fans freuten sich ebenfalls mit den Lichtenfelsern (damit sie auch mal wieder was zum Feiern haben) und versanken mit 2 „Spezis“ in einer Kneipe.

Auf der Heimfahrt präsentierte Achim Nyirö sein politisches Manifest für den OB-Wahlkampf im Jahr 2014.

TS Lichtenfels: B. Bechmann (26/1), Leicht (26/6), Kirsch (24/1), Schmidt (12/2), Kräußlich (13), Neuberger (6/1), Nyirö (7/1), Hofmann

GEWINNSPIEL: Wie oft kommt in diesem Bericht das Wort- oder Wortteil „Bär“ vor?

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