15. – 25.02.2007, 17:00: DJK Eggolsheim 2 – TS Lichtenfels Kommentare deaktiviert für 15. – 25.02.2007, 17:00: DJK Eggolsheim 2 – TS Lichtenfels

Posted 25 Februar, 2007 in Herren

DJK Eggolsheim 2 – TS Lichtenfels 65:57 (35:38)

Zero Feldwurfquote, Zero Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter, Zero Durchblick beim Kampfgericht, Zero Fairness des Gegners → Was sich anhört wie ein Werbespot eines koffeinhaltigen Kaltgetränkes ohne Zucker waren die Faktoren für die Niederlage der TS Lichtenfels bei der DJK Aggrosheim.

 

 

Es mag sich platt anhören, Niederlagen auf sogenannten Unparteiische zu schieben, aber für diese Niederlage zeichnen die Schiedsrichterinnen und vor allem das Kampfgericht – offenbar in Sachen Basketball so firm wie ein Spatz Fleisch auf der Kniescheibe hat – mitverantwortlich.

Dabei sah es zu Beginn des Spiels nach einem lockeren Gästesieg aus. Durch acht Punkte von Sebastian Leicht und sieben von Tobias Neuberger setzten sich die Lichtenfelser Bauern schnell ab (6:19/6.Min.) Mit einem beruhigenden 9-Punkte-Vorsprung ging es ins zweite Viertel. Ab der 17. Minute (24:34) nahm das Debakel seinen Lauf. Eggolsheim – nun auch im Rebound überlegen – kam zurück wie verdautes Essen und egalisierten den Spielstand, ehe Sebastian Pehle mit einem Buzzerbeater von der Mittellinie für die 38:35-Führung sorgte. Dass das Kampfgericht diese drei Punkte Leon Kräußlich zuschrieb, war bezeichnend.

Was sich in der zweiten Halbzeit abspielte war ein schlechter Witz. Nach 25 Minuten wurde TSL-Center Sebastian Leicht mit dem fünften Foul vom Platz gestellt, obwohl dieser tatsächlich nur drei begangen hatte. Auf die eloquente Erklärung, dass das nicht das fünfte Foul sein kann, gabs noch ein Technisches Foul obendrauf. Ohne Center versuchten es die Gäste nun mit Würfen außerhalb der Zone. Doch der Korb schien wie vernagelt. Das Team wirkte in der zweiten Hälfte etwas behäbig, der absolute Siegeswille kam nur zeitweise auf. Die spielentscheidende Phase zwischen der 32. und 36. Minute: Eggolsheim zog auf 56:49 davon.

Ein hässliches Spiel, zu dem die Gastgeber mit einigen Scharmützeln und Nickligkeiten beitrugen, nahm sein Ende. Das Spiel hatte das, was in unteren Ligen nicht vorkommen soll: Zero Spaßfaktor.

TSL: Tobias Neuberger (22/1), Sebastian Leicht (11/2), Leon Kräußlich (6/1), Simon Bechmann (5), Achim Nyirö (4), Bastian Girg (4), Benedikt Bechmann (3), Christian „Easy“ Eller (2), Pehle